Education gap * Ausbildungs-Diskrepanz

Thanks to Ben I came across the following statistic on how many years the richest and poorest in developing countries go to school. Mali is the last one on this graphic.

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Durch Bens Blog entdeckte ich die folgende Statistik. Es geht darum wie viele Jahre the Reichsten und Ärmsten in manchen Entwicklungsländern zur Schule gingen. Mali ist am untersten Ende der Graphik.

education-gap

I find this graphic very shocking but reflecting the reality of everyday life in Mali.

According to the graph, the poorest 20% of Mali attend school less than one year (in average)! I have no problem believing this. I even know a few small business owners who are successful but nevertheless illiterate. Things are changing but there are still a lot of schools taught in French to children who never hear a word of French in their everyday life. Many remote villages don’t have a school. So this is not surprising.

However, I am surprised that even the richest 20% of Mali don’t have more than 5 years of schooling in average.

Read the full story: The Economist

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Ich finde diese Grafik sehr schockieren aber anderseits spiegelt sich darin auch die tägliche Realität Malis wieder.

Laut der Graphik gehen die Ärmsten 20% Malis durchschnittlich weniger als ein Jahr in die Schule! Das wundert mich nicht. Ich kenne sogar einige erfolgreiche Kleinunternehmer, die Analphabeten sind (nicht Lesen und Schreiben können). Dinge sind dabei sich zu ändern, aber es gibt noch viele Schulen wo Kinder in Französisch unterrichtet werden, obwohl sie in ihrem Alltag nie ein Wort Französisch hören. Viele abgelegene Dörfer haben keine Schule. Insofern erstaunt mich diese Statistik nicht.

Anderseits bin ich überrascht, dass selbst die Reichsten 20 % Malis nicht mehr als 5 Jahre in die Schule gehen (im Durchschnitt).

Birds’ paradise 2

Let me introduce you to a few more of my feathered visitors:  Parakeet

The rose-ringed parakeet is one of my favorites. Meanwhile I am able to distinguish their voices which sometimes sounds like chatting. They are really cute. They love the dry pods of the tree in our street. It’s like watching big budgies without a cage. On this photo you see the female. The male has a rosy-pink line around the neck.

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Heute möchte ich euch zwei weitere gefiederte Besucher vorstellen:

Der Halsbandsittich ist einer meiner Lieblinge. Inzwischen kann ich ihren Ruf erkennen. Ihre Stimme klingt manchmal als würden sie plaudern. Sie sind echt niedlich. Sie lieben die trockenen Schoten auf dem Baum in unserer Straße. Es ist als hätte ich übergroße freilebende Wellensittiche vor meinem Fenster. Auf dem Foto seht ihr das Weibchen. Das Männchen hat einen rosanen Halsring.

Lat. psittacula krameri

Photo: http://www.flickr.com/photos/jwsteffelaar/2825382202/

Starling

Another visitor is the long-tailed glossy starling. These birds are beautiful to look at, with all kinds of shades of iridescent bronzy-green, bluish-green and purple. On the other hand, their voices are less pleasant. On top of it, they decided that the windows of our veranda are a perfect mirror (or maybe their rivals) and so they come all day long to pick at the windows. Very annoying. It does help to stick paper on the inside but who wants to cover all his windows with paper?

Ein weiterer Besucher ist der Langschwanzglanzstar. Diese Vögel sind wunderschön anzusehen – schillerndes kupfer-grün, blau-grün und violet. Ihre Stimmen sind aber weniger angenehm. Außerdem haben sie leider beschlossen, dass die Verglasung unserer Veranda ein wunderschöner Spiegel ist (oder vielleicht ihr Nebenbuhler) and darum kommen sie den ganzen Tag und pecken an die Fenster. Sehr nerfig. Es hilft wenn ich die Fenster mit Papier von der Innenseite verklebe, aber wer will schon seine ganze Veranda verkleben?

Lat. lamprotornis caudatus

Photo: http://www.flickr.com/photos/25145138@N08/2917020588/

Birds’ paradise

Even though I live near the center of the capital, there is a bird’s paradise in front of my window. It’s a big city block full of trees and shrubs in the middle. Right in front of my window is “my” tree and every day I receive many visitors on this tree. In the morning when I spend time fellowshipping with the Lord and reading my Bible, sometimes every minute a different species of bird stops by. They are wonderful reminder of God’s care and provision, even though it can get distracting at times. 😉

There are so many that I can’t introduce you to all of them in a single post.  Here is the first installment. Since all my windows are screened it is hard to get a good shot at my visitors, I will use images that can be found on the web (with the link to the original page).

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Obwohl ich in der Nähe des Stadtzentrums wohne, befindet sich direkt vor meinem Fenster ein Vogelparadies. Es ist ein Häuserblock wo nur am Rand Häuser stehen und innen alles voller Bäumen und Sträuchern ist. Direkt vor meinem Fenster steht “mein” Baum und jeden Tag empfange ich jede Menge Besucher auf diesem Baum. In der Früh wenn ich Gemeinschaft mit dem Herrn pflege und meine Bibel lese kann es passieren, dass jede Minute eine andere Vogelart vorbei kommt. Sie sind eine tolle Erinnerung an Gottes Liebe und Versorgung, aber manchmal können sie mich auch zu sehr ablenken. 😉

Da es so viele Besucher gibt, kann euch nicht alle in einem einzigen Eintrag vorstellen. Das ist also der erste Teil. Da alle meine Fenster Moskitogitter haben, ist es sehr schwierig gute Fotos von ihnen zu machen. Darum werde ich ausnahmsweise Fotos von anderen verwenden, die ich im Internet gefunden habe (mit dazu gehörigem Link).

bubul.

This is one of the most frequent visitors – the Common Bubul * Das ist einer der häufigsten Besucher – der Graubülbül oder Berberbulbul.

Lat. pycnootus barbatus

(Photo: http://www.flickr.com/photos/jwsteffelaar/2619606211)

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woodpecker2

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One of my favorite guests are the Grey Woodpecker and his wife. His wife does not have the red cap * Einer meiner  Lieblingsgäste ist der Graubrustspecht und seine Frau. Seine Frau hat keine rote Kappe.

Lat: dendropicos goertae

Photo: http://www.flickr.com/photos/tjhaslam/436301431/

It’s all relative * Alles ist relativ

My last post is more than a week ago and I am trying since yesterday morning to produce a new post. I especially wanted to post one today because it is Tuesday and Tuesdays are Coffeegirl Blog Roll days. Yeah!

I already had the idea for the post yesterday but somehow I never got very far. Just a very short one, but even this seems to take for ever (why’s that I will write in another post). I find it funny that the Coffeegirl used the same subject line for today’s post that I had in mind.

Thanks to Ben and Eddie for bringing the following cartoon from the Daily Nation to my attention. I am sure lots of Coffeegirls regulars can relate to this, even if you don’t live in Africa:

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Kartoon Übersetzung:

obere Hälfte: Krise, Krise! – Finanzchaos! – Hilfe! Krise!
untere Hälfte: …. Krise, welche Krise?

Mein letzer Eintrag ist mehr als eine Woche her. Seit gestern früh versuche ich einen Eintrag zu schreiben. Vor allem weil heute Dienstag ist, und Dienstag ist “Coffeegirl Blog Roll” Tag!
Die Idee für den Eintrag hatte ich schon gestern aber irgendwie kam ich nicht sehr weit. Nur ein kurzer Eintrag, aber selbst das scheint endlos viel Zeit zu brauchen (warum schreibe ich in einem anderen Eintrag). Schon witzig, dass Coffeegirl ihren heutigen Eintrag den gleichen Titel gab, dann ich mir vorgenommen hatte.

Vielen Dank an Ben und Eddie, die mich auf den Kartoon von Daily Nation aufmerksam gemacht haben. Ich denke, dass viele Coffeegirls Leser ihn gut verstehen können, selbst wenn du nicht in Afrika lebst.

Bibel translation in Africa * Bibelübersetzung in Afrika

I love maps. I was always the one on our survey team to handle the maps and do the map questions during the interviews. So it should not surprise you that I like the map which I found through another blog (don’t remember which).

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Ich liebe Landkarten. Ich war immer diejenige im Survey Team, die sich um die Landkarten gekümmert hat und meistens habe ich die diesbezüglichen Fragen im Interview gestellt. Somit ist es nicht erstaunlich, dass ich die folgende Karte toll finde die ich durch ein anderes Blog gefunden habe (weiß aber nicht mehr welches):

If you want to see more maps go to this webpage.
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Wer gerne mehr Karten wie diese sehen möchte, kann zu dieser Webpage gehen.

Minka

Nachdem ich im Fotoblog einen anderen Eintrag von einer Siamkatze gesehen habe, musste ich Minka auch eine Seite widmen. Es gibt keine andere Katze wie sie in Mali. Unsere Freunde habe lange vergeblich gewartet, dass eines ihrer Kinder wie sie aussieht.

Im Photoblog findet ihr noch mehr Fotos von ihr.

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When I saw an entry for a Siamese cat on the photoblog, I had to make one for Minka as well. There is no other cat like her in Mali. Our friends have waited for a long time in vain that she will give birth to a kitten like herself.

On the Photoblog you will find even more pics of her.

Weihnachten im Dorf

Nachdem die Frage immer wieder aufkommt, will ich (bevor das alte Jahr zu Ende geht) kurz berichten, wie Weihnachten hier aussieht. Jedes Mal ist es anders.
Diesmal war es das erste Mal, dass ich ohne meine Kollegin im Dorf war und den 24. auch alleine gefeiert habe. Am Freitag davor hatten wir eine nette Feier mit verschiedenen Kollegen in der nächsten Stadt, wo Mitarbeiter von drei verschiedenen Organisationen dazu kamen. Die Weihnachtslieder haben wir dementsprechend in Englisch, Deutsch, Norwegisch und Französisch gesungen. Es war wirklich nett.
Die einheimische Kirche feiert Weihnachten meistens mit einem Gottesdienst am 25.Dezember. Dabei ist durchaus üblich, dass Freunde von der Mehrheitsreligion hier mit uns feiern oder zumindest zum Grüßen vorbei kommen. So hatten wir auch mehrere Familien aus unserem Dorf eingeladen mit in den Gottesdienst in der Marktstadt zu kommen. Das ist dann immer eine größere Aktion alle dort hin zu transportieren. Außerdem gehört dann auch ein großes Festessen dazu, gefolgt von mehreren Runden Tee. Alles in Allem ein Ganztagsprogramm also.
Aus diesem Grund schien es mir weise am 24. nichts Großartiges zu planen. So habe ich es mir am Abend gemütlich gemacht. Nach einem guten Abendessen mit Kerzen, sang ich einige Weihnachtslieder und nahm mir Zeit Gott für das Weihnachtswunder zu danken. Danach machte ich es mir bei schöner Musik mit einem Buch gemütlich. Insgesamt ein sehr geruhsames Weihnachtsfest, das ich genossen habe.